“ traumschatten „

„Traumschatten“

Szenische Lesung nach dem gleichnamigen Theaterstück von Claudio Vilardo (2008)

für Juliana und Fabio

Traumschatten erzählt von der Traumreise der sechsjährigen Marie und ihrem neunjährigen Bruder Daniel. Ihre Eltern haben sich vor kurzem getrennt und Ihr Vater ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Es ist Samstag Abend und morgen kommt ihr Vater zu Besuch. Marie und Daniel freuen sich auf den Besuch, sind aber auch traurig. Ihr sehnlichster Wunsch ist, dass ihr Vater wieder zurückkehrt. Aus Angst böse Träume zu haben, beschließen sie, in dieser Nacht zusammen in Daniels Bett zu schlafen. Nachdem Marie und Daniel eingeschlafen sind, erwachen ihre Spielzeuge Lillyfatz und Jack in the Box zum Leben. Sie wecken die Kinder und ein phantastisches Abenteuer beginnt.

Aus dem Nichts taucht ein komischer Kauz auf. Aladin, der kühnste und schnellste Dieb aller Zeiten. Aladin ist ein Waisenjunge und in Vergessenheit geraten. Mit ihm werden Erinnerungen  an vergangene Zeiten geweckt.

Babuschka, begeistert alle mit ihren Tricks und ihrer Begabung mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Ist ja kein Wunder, immerhin sind in der Babuschka noch andere Babuschka drin.

Jack in the Box, erfährt am eigenen Körper was Stress ist und will dieses eigenartige Gefühl wieder loswerden. Jack erlebt, dass Entscheidungen mehrere Seiten haben. Nicht alles ist angenehm, aber es gibt Möglichkeiten mit der Situation umzugehen. Daniel zumindest hat eine parat, wie wäre es mit fernsehen? Das ruft Spok Spanner auf den Plan. Spok Spanner ist ein Roboter gewissenhaft und schlau erklärt er, wie ein wandelndes Wörterbuch, die schwierigsten Wörter und ist dafür verantwortlich alle Schrauben dieser Welt festzuziehen.

Als Lillyfatz den Sinn seiner Arbeit in Frage stellt und sich über ihn lustig macht, gerät Spok in eine Krise, er raucht und zischt. Während sich alle aus Angst vor einer Explosion in Sicherheit bringen, behält nur Daniel einen kühlen Kopf. Er schaltet Spok Spanner aus und bringt ihn zur Ruhe. Doch das ist für Daniel und Marie nur die Ruhe vor dem Sturm. Ein gewaltiges Gewitter zieht auf.

Das Kinderzimmer und die Spielzeuge werden im Sturm weggesaugt, der Boden öffnet sich und Marie und Daniel werden getrennt. Die finden sich, jeder für sich allein in einem dunklen Raum wieder.

Marie und Daniel überwinden Ihre Ängste und gewinnen an innerer Stärke. Am nächsten Morgen wachen die beiden auf und freuen sich auf den Besuch ihres Vaters.

Doch eine Frage bleibt, war das alles nur ein Traum?

Eine liebevoll erzählte Geschichte über ein einschneidendes Ereignis und die Entdeckung der eigenen Stärke.

Eine Lesung zum Thema „ Wie erleben Kinder die Trennung ihrer Eltern?“ Für Kinder von 5-12 Jahren und Erwachsene

 

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